Stadtgeschichte im 20. Jahrhundert

Stadtgeschichte im 20. Jahrhundert2018-10-01T22:44:23+00:00
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1903 Anschluss an das öffentliche Fernsprechnetz
1908 – Inbetriebnahme der Eisenbahnstrecke Hoyerswerda – Wittichenau – Königswartha
– Eröffnung des neuen Postamtes in der Kamenzer Straße
– Einstellung der alten Fahrpost
1909 Bau der evangelischen Kirche
1914 – Aufschluss der Grube Werminghoff und Abbruch von Buchwalde
– Im Ersten Weltkrieg von 1914-1919 fallen 95 Wittichenauer Bürger und 42 Einwohner aus den umliegenden Gemeinden.
1917 Anschluss der Stadt an die Hochspannungsleitung der Niederlausitzer Kraftwerke AG. Dadurch wird die Einrichtung eines elektrischen Ortsnetzes möglich.
1918 Bildung eines Arbeiter- und Soldatenrates
1933 Absetzung des letzten frei gewählten Bürgermeisters durch die Nationalsozialisten
1933/34 – Bau des Wald- und Strandbades
– Errichtung von Arbeitsdienstlagern auf dem Galgenberg, in Kotten und Spohla
– Renovierung der Pfarrkirche
1937 – Bau der Arbeitslager in Hoske und Spohla
– Ausbau der Wudra, Elsterregulierung durch den Arbeitsdienst
– Bau des Siedlungskomplexes
1938 Jüdische Einwohner Wittichenaus werden bei der „Polenaktion“ gewaltsam abgeschoben.
1945 – kampflose Übergabe der Stadt an die Sowjetarmee
– Bodenreform, Verteilung von 177 ha Land (ehemaliger Besitz der Anhaltischen Kohlewerke)
1948 – Gründung der Sportgemeinschaft Wittichenau
– Gründung der Bäuerlichen Handelsgenossenschaft
1950 Eingemeindung von Neudorf
1951 Bau der Trinkwasserleitung
1952 Länder werden in Bezirke umgewandelt. Wittichenau kommt zum Bezirk Cottbus.
1953 Gründung der Landwirtschaftlichen Produktionsgenossenschaft (LPG) „Vorwärts“
1955 Baubeginn für die Kanalisation
1956 Eingemeindung von Brischko
1964
Festival der sorbischen Volkskunst mit 750 Laienkünstlern
1966 Die evangelischen Christen Wittichenaus bilden eine eigenständige Kirchengemeinde.
1968 Einstellung des Personenverkehrs mit der Eisenbahn
1972 Bildung des Gemeindeverbandes Wittichenau mit den Orten Dubring, Dörgenhausen, Hoske, Keula, Kotten und Sollschwitz
1973 – Entstehung des Eigenheimkomplexes Hornigsweg
– endgültige Stilllegung der Eisenbahnlinie
1974 – Wegen des Neubaus eines größeren Krankenhauses in Hoyerswerda gibt das Krankenhaus in Wittichenau zwangsweise den Betrieb auf. Es wird als Alten- und Pflegeheim weiterbetrieben.
– Fertigstellung der Umgehungsstraße nach Brischko
1975 Einweihung eines Schulneubaus. Der Erweiterungsbau neben der Volksschule soll bessere Möglichkeiten für den Fachunterricht schaffen. Heute beherbergt das Gebäude die Oberschule.
1976 Die freigewordene Schulbaracke an der Bebel-Straße wird zur Kinderkrippe umgebaut.
1981 – drei Tage Pressefest der sorbischen Tageszeitung „Nowa Doba“ vor 10.000 Besuchern
– In Keula wird das Mehrzweckgebäude fertiggestellt.
1986 700 Jahr-Feier anlässlich der ersten urkundlichen Erwähnung der Stadt. 10.000 Besucher beim Festumzug bzw. Bettenrennen des ICC.
1989 Demonstranten erzwingen den Rücktritt des SED-Bürgermeisters
1990 – erste freie Wahlen seit 1933
– Christian Schenker belebt das „Wittichenauer Wochenblatt“ neu. Die Zeitung war 54 Jahre lang nicht erschienen.
– 450 Jahre Osterreiten Wittichenau-Ralbitz
– Peter Schowtka wird in den ersten freien Wahlen zum Bürgermeister gewählt.
– Bad Honnef wird Partnerstadt Wittichenaus
1991 – 500 Jahre St. Sebastiani-Schützenbruderschaft
– Einweihung der Kläranlage durch Bundesminister Töpfer
– Bau des MAJA-Möbelwerkes in Brischko. Der Betrieb ist heute größter Arbeitgeber in der Stadt.
1992 Bildung einer Verwaltungsgemeinschaft mit Dörgenhausen, Dubring, Hoske/Rachlau, Kotten/Saalau, Sollschwitz/Liebegast und Spohla
1993 – Freilegung eines Knüppeldammes aus dem 13. Jahrhundert unter der Bautzener Straße (unter einem Knüppeldamm versteht man einen durch Holzbohlen befestigten Weg, der durch ein Moor oder ein Sumpfgebiet führt)
– Unterzeichnung des Städtepartnerschaftsvertrages mit Tanvald (CZ)
– erster Spatenstich für das Neubaugebiet am alten Bahnhof
1994 – Dubring, Hoske/Rachlau, Maukendorf, Kotten, Saalau und Sollschwitz werden Ortsteile Wittichenaus
– Wiedergründung von Bratrowstwo
– Herta Nikovich, geb. Barth aus Wittichenau, stirbt in Denver (USA) und stiftet ihrem Geburtsort 104.000 Dollar für soziale Zwecke.
– Neugründung des Sportvereins Deutsche Jugendkraft (DJK) Wittichenau
1995 – Spohla wird ein Ortsteil Wittichenaus
– 100 Jahre St. Adalbert-Stift
1996 Einweihung der großen Sporthalle am Neudorfer Weg
1997 – Der Apostolische Nuntius Dr. Giovanni Lajolo besucht Wittichenau zu Ostern.
– 325 Jahre Rosenkranzbruderschaft
1998 – 100 Jahre Bratrowstwo
– 100 Jahre Freiwillige Feuerwehr
– Neugründung des Turn- und Sportvereins
– Wittichenau präsentiert sich mit einer eigenen Website im Internet
– erster Weiberfaschingsumzug
– Die Jugend veranstaltet zu Silvester ein Filmfestival und präsentiert selbstproduzierte Kurzfilme. Der Abend wird zum Erfolg. Die Veranstaltungsreihe „Silvestinale“ ist geboren.
1999 Erschließung des neuen Wohngebietes „Am Schützenplatz“
1999/2000 Bau der Ortsumfahrung als Teilstück der S95
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